Das Projekt

Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan. Der Rumänienfeldzug 1916/17 – Kulturtransfer und kulturelle Dominanz in Militärkoalitionen

Das als deutsch-bulgarisches Kooperationsprojekt angelegte Vorhaben hat Realität, Deutung und Bedeutung des Feldzuges deutscher, österreichisch-ungarischer, bulgarischer und türkischer Truppen gegen Rumänien 1916/17 untersucht. Dabei wurden jene kulturellen Besonderheiten herausgearbeitet, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts wirksam geworden sind. Am Beispiel der nur äußerlich harmonischen Militärkoalition, deren Partner sehr unterschiedlichen Militärkulturen verpflichtet waren und die Ereignisse auch verschieden gedeutet, erinnert und instrumentalisiert haben, wurden Formen von Fremdwahrnehmung, kultureller Dominanz und Unterordnung sowie kulturelle Transfers analysiert. Nicht das Ereignis, sondern seine kollektive Aneignung und kulturelle Bedeutung standen im Mittelpunkt des Interesses.

Tagungen

Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan – Forschungsansätze und Perspektiven (21.05.2007-24.05.2007, Varna) Tagungsbericht.
Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan. Neue Fragestellungen und Perspektiven (12. bis 14. Oktober 2009, Wien) Tagungsbericht.

Veröffentlichungen

Gundula Gahlen (Hrsg.), Feldpost 1916/17. Die Briefe und Tagebücher des Oberleutnants August Dänzer aus Siebenbürgen und Rumänien (2012).
Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan. Perspektiven der Forschung, hrsg. v. Jürgen Angelow unter Mitarbeit von Gundula Gahlen u. Oliver Stein, Berlin 2011.
The Central Powers’Romanian Campaign 1916/17. Coalition war, experience, perception and commemoration from German and Bulgarian perspectives (2016), an Archival Research Guide within CENDARI.


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